123Bambini Kinderartikel Tipp: Schulranzen für gesunde Kinderrücken

 Viele Eltern stehen jedes Jahr vor der wichtigen Frage: Welcher Schulranzen ist für mein Kind am besten geeignet? Marke oder Discounter? Welche Details sind wichtig, damit unser Kind sicher zur Schule gehen kann und der Rücken dabei gesund bleibt? 

Schulranzen nach DIN-Norm
Experten, wie etwa die Schultaschen-Profis in Sorgers Schulranzen-Shop sind sich einig: Ein guter Schulranzen lässt sich am besten an dem Hinweis: "Entspricht DIN 58124" erkennen. Er ist so aufgebaut und verarbeitet, dass sich die Last gleichmäßig verteilt und er somit den kindlichen Rücken optimal stützt. Zusätzlich verfügen die DIN-geprüften Ranzen über eine physiologisch angepasste Rückenpolsterung, sind regendicht, belastbar, robust und aufgrund der Farbgestaltung sowie vieler reflektierender Details sicher im Straßenverkehr.

Die gute Nachricht: Bewährte Marken vom Fachhändler sind nicht nur Marktführer und erfüllen durchweg die anspruchsvollen Prüfkriterien der DIN 58124. Ihre Modelle erreichen auch bei unabhängigen Verbrauchertests regelmäßig Bestnoten. Die Erfahrung hat außerdem gezeigt, dass die meisten Markenranzen die vier Jahre Grundschulzeit vollkommen problemlos überstehen. Viele halten sogar noch länger.

Checkliste für einen perfekten Schulranzen

  • Stabile Bauweise: Die Ausführung im Hochformat gibt einem Schulranzen viel Eigenstabilität und schützt dessen Inhalt optimal. Faustregel: Der Schulranzen sollte nicht wesentlich breiter als die Schultern des Kindes sein.

  • Eigengewicht: Zwischen 1200 und 1500 Gramm gelten für Schulranzen als ideal. Sofern der Ranzen leichter ist, müssen in aller Regel Abstriche an der Stabilität und am Tragekomfort hingenommen werden.

  • Rückenpolster: Körpergerecht und atmungsaktiv – diese zwei Eigenschaften sorgen für eine gute Drucklastverteilung und hohen Tragekomfort. Damit der Ranzen nicht zu locker sitzt, darf das Polster weder zu weich, noch zu dick sein.

  • Tragegurte: Mindestens vier Zentimeter breit und 50 Zentimeter lang, auf der gesamten Breite gepolstert, eigenhändig und stufenlos einstellbar: So lassen sich die Tragegurte unkompliziert an die Größe des Kindes einstellen und liegen immer bequem auf ohne einzuengen.

  • Tragegriff: Sofern ein Griff vorhanden ist, sollte dieser mindestens acht Zentimeter lang sein. So liegt er einerseits gut in der Hand, ist andererseits auch als Aufhänger gut geeignet. Achtung! Der Griff ist nicht als dauerhafte Tragemöglichkeit gedacht, sondern dient ausschließlich auf kurzen Wegen oder zum zur Seite stellen des Schulranzens als zusätzliches Hilfsmittel.

 Sitzt der Schulranzen richtig?
Kinder wachsen gerade im Grundschulalter sehr schnell. Deshalb sollten die Eltern von Zeit zu Zeit bewusst hinschauen, ob der Ranzen wirklich waagerecht und dicht am Rücken ihres Kindes sitzt und ob die Länge der Tragegurte richtig eingestellt ist. Dabei sollte die Ranzen-Oberkante in etwa mit der Schulterhöhe abschließen. Außerdem darf der Ranzen samt Inhalt nicht zu schwer sein. 

Als Orientierung empfehlen Hersteller und Fachhändler folgende Werte: Das Gesamtgewicht sollte maximal zehn bis zwölf Prozent vom Körpergewicht des Kindes betragen. Das heißt in der Praxis: Der Schulranzen samt Inhalt sollte bei einem 20 Kilogramm schweren Kind maximal 2,4 Kilo schwer sein. Bei einem Eigengewicht von etwa einem Kilo ist das nicht viel! Demnach gehört in den Ranzen nur das hinein, was der Schüler am jeweiligen Tag auch benötigt. 

Neben den Experten, Herstellern und Eltern sind deshalb auch die Schulen und Lehrer gefordert, das Thema kindliche Rückengesundheit sensibel zu hinterfragen und beispielsweise geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten für schwere Bücher und Unterrichtsmaterialien in der Schule anzubieten.

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