MENINGITIS BEWEGT. macht auf Meningokokken-Gefahr aufmerksam!

MENINGITIS BEWEGT. macht auf Meningokokken-Gefahr aufmerksam!
Bei jedem zehnten Erwachsenen sind Meningokokken-Bakterien unbemerkt im Nasen- und Rachenraum angesiedelt. Die Erreger können durch Tröpfcheninfektion, also Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen, leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.1 Obwohl Meningokokken-Infektionen in Deutschland selten vorkommen (2016 waren es 336 Fälle)2 sind die Bakterien vor allem für Säuglinge und Kleinkinder höchst gefährlich, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Insbesondere junge und werdende Eltern sowie Menschen im Umgang mit Kindern wurden durch den Welt-Meningitis-Tag am 24. April für die Erkrankung sensibilisiert.

Mit ihrem Wissen können Symptome frühzeitig erkannt und eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) für die Kinder abgewendet werden. Am 24. April 2017 begleitete Shary Reeves das vierte Eltern-Info-Event zum Thema „Meningokokken“ im Rahmen der Kampagne MENINGITIS BEWEGT. Kooperationspartner war das Portal Schwanger in meiner Stadt. Infos zum Event:www.meningitis-bewegt.de.



 

Famveldman_Fotolia

Famveldman_Fotolia

Unspezifische Symptome verlangen besondere Aufmerksamkeit

Jedes fünfte von GSK befragte Elternteil (21%) kennt die genauen Symptome einer Meningokokken-Erkrankung nicht.3 Dabei ist es wichtig, bei den ersten Anzeichen sofort ein Krankenhaus aufzusuchen, da die Erkrankung innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann. Neben tödlichen Verläufen kann eine Meningokokken-Infektion bleibende Schäden wie Taubheit und die Amputationen von Gliedmaßen nach sich ziehen. Das Tückische: Die Symptome sind zunächst unspezifisch und grippeähnlich.



Impfung zum Schutz vor Meningokokken-Infektionen möglich

Meningokokken kommen weltweit als zwölf Bakterienstämme vor: Fünf dieser sogenannten Serogruppen – A, B, C, W135 und Y – sind in Deutschland verbreitet. Gegen jeden dieser Stämme sind Impfstoffe verfügbar. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Meningokokken C ab dem zwölften Lebensmonat. Personen mit eingeschränkter Immunfunktion (z. B. nach einer Milzentfernung) oder mit engem Kontakt zu einem an Meningokokken Erkrankten empfiehlt die STIKO zusätzlich eine Impfung gegen die Serogruppe B. Für die nur selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y gibt es zudem eine Impfempfehlung, falls eine gesundheitliche Gefährdung – z. B. bei Laborpersonal oder bei Reisen in Risikogebiete – vorliegt.4


Romolo Tavani_Fotolia

Romolo Tavani_Fotolia

 


 

Kampagne MENINGITIS BEWEGT. leistet Aufklärungsarbeit

Die Elternumfrage von GSK zeigt auch, dass die Gefahren einer Meningokokken-Infektion für Säuglinge und Kleinkinder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden müssen: Bislang zählt nur knapp jedes zweite befragte Elternteil (46%) eine Meningokokken-Erkrankung zu den größten Risiken für sein Kind.3 Einen Beitrag dazu leistet die bundesweite Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. – auch über den Welt-Meningitis-Tag hinaus. Shary Reeves, Moderatorin („Wissen macht Ah“) und Schauspielerin, setzt sich als Botschafterin für die Kampagne ein. „Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass Eltern das Leben ihrer Kinder retten können-“, so Reeves über ihre Arbeit mit jungen Eltern und Menschen mit Kinderwunsch.

Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline.


Zum Faktencheck:

WMT-2017_Faktencheck_MENINGITIS BEWEGT herunterladen

 

1 BZgA-Erregersteckbriefe „Meningokokken“, Februar 2017.

2 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin 03/2017.

3 International Meningitis Parent Survey, Ipsos MORI on behalf of GSK. 5 February – 4 March, 2016.

4 RKI-Ratgeber für Ärzte „Meningokokken-Erkrankungen“, Februar 2017

DE/BEX/0017/17 , 03/2017

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.