123Bambini Kinderartikel Tipp: Kindersicherheit im Badezimmer

Es wird leider oft unterschätzt, wie gefährlich bestimmte Bereiche einer Wohnung oder eines Hauses sein können. Viele Räume bergen unendlich viele Gefahren für Kleinkinder, die häufig aus Neugier den Haushalt auf die Probe zu stellen. Oftmals mit Folgen: Die Hände am Herd zu verbrennen, ist wohl der Klassiker, aber auch den Kopf an Kanten anzuschlagen, ausrutschen oder Reinigungsmittel verschlucken. Alles keine Seltenheit. Und als Eltern(teil) handelt man fahrlässig, wenn man keine Sicherheitsvorkehrungen trifft. Heute wollen wir uns auf das Badezimmer konzentrieren Wir haben für Sie ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, mit denen Sie die Risiken im Bad auf ein Minimum reduzieren können.  

Perspektivwechsel: Kind sein für einen Tag

Nehmen Sie sich am Wochenende einen ganzen Tag lang Zeit und erkunden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Welt aus der Froschperspektive. Achten Sie darauf, wo Ihr Kind gerne hingreift und was das Verlangen auslöst, an Gegenständen zu ziehen, zu rupfen oder herunterzuholen. Sind die Gegenstände etwa aus dem Blickwinkel des Kleinen auffällig prominent platziert? Oder ragen sie gerade noch so heraus, dass die Neugier überwiegt, sie sehen zu wollen? Vielleicht reagiert Ihr Kind auf eine bestimmte Farbgebung, Form oder Lichtreflexe? Versetzen Sie sich spielerisch in den/ die Kleine(n) und versuchen Sie, aufkommende Fragen zu beantworten, indem Sie auf wiederkehrende Verhaltensmuster achten.

 

Damit die Sicherheit im Bad nicht zur Rutschpartie wird

Sind Sie schon mal aus Versehen auf den nassen oder feuchten Fließen im Bad ausgerutscht? Falls ja, dann ist das für Ihren Racker ein Kinderspiel. Deshalb sollten Sie immer darauf achten, eventuelle Stellen nach dem Badevergnügen trocken zu wischen. Das gilt auch für die Badewanne oder Dusche selbst, denn alles, woran Ihr Kind greifen und beim Festhalten oder Bewegen abrutschen kann, sollte trocken gerieben werden. Benutzen Sie zudem auf dem Wannenboden eine Gummieinlage, diese schützt schon in großem Maße vor dem Ausrutschen!

Warm, wärmer, heiß: Thermostat anbringen

Ein weiterer Gefahrenherd: Heißes Wasser. Nichts ist für Kinderhände einfacher, als den Hebel einer Einhand-Mischbatterie nach oben zu drücken. Kinderhaut ist sensibel und kann sich leicht verbrühen. Das Wechseln zu einem Thermostat, bei dem sich eine Maximaltemperatur einstellen (oder nicht überschreiten) lässt, ist deshalb unerlässlich. Das Ersetzen der bereits vorhandenen Armatur schlägt — im Gegensatz zu anderen Sicherheitsvorkehrungen — etwas mehr zu Buche. Vergleichen Sie deshalb bewusst Preise, informieren Sie sich in Eltern-Foren und auf den Internetseiten von professionellen Anbietern wie dem für Badarmaturen bekannten Shop Emero. So können Sie oftmals zu attraktiven Preisen die passende Armatur, die sowohl die Bedürfnisse von Ihnen als auch Ihren Kindern erfüllt.  

Reinigungsmittel entfernen

Gehören auch Sie zu den Menschen, die den Platz unter dem Waschbecken als Stauraum für Reiniger aller Art (für Böden, Glas, WC und die Wäsche) benutzen? Dann müssen Sie schleunigst umdenken und Ihre Reinigungsmittel an einer unzugänglichen Stelle in sicherer Höhe lagern. Detergenzien in flüssigem Zustand führen zu Vergiftungen, wenn sie konsumiert werden. Putzmittel sollten deshalb sogar beim Reinigungsvorgang nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. 

Neuerdings sind auch Flüssigwaschmittel in den Fokus geraten: Caps, in denen sich hinter einer im Wasser auflösenden Folie hochkonzentrierte Waschsubstanzen befinden, können von Kindern durchgebissen und das Gel geschluckt werden, warnen Mitarbeiter der Bundesarbeitsgemeinschaft. Die bunte Farbe der Caps mache Kinder neugierig und schrecke deshalb nicht ab, wie es Waschpulver nach einem Geschmackskontakt tue. 

Verlieren Sie keine Zeit — und machen Sie Ihr Badezimmer noch heute zu einer kindersicheren Zone!

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