123Bambini Tipp: Mit der ganzen Familie auf die Piste

Mit der ganzen Familie zu verreisen ist grundsätzlich schon nicht einfach, wenn es dann auch noch um den Skiurlaub geht, kann es sich als echte Herausforderung erweisen, etwas zu finden, das Eltern und Kindern gleichermaßen Spaß und Erholung bietet. Für den Winterurlaub nutzen die meisten Familien die Winterferien zu Beginn des Jahres. Für eine Woche zwischen Januar und März heißt es Skihasen jagen und die Pisten runter sausen – wenn man denn zu den Glücklichen zählt, die überhaupt in den Genuss echter Winterferien kommen, denn fünf von 16 Bundesländern gewähren ihren Schülern gar keine Ferien zu Jahresbeginn. 

Aber lassen sich Wintersport, Luxus, Erholung und Familie eigentlich wirklich gut miteinander kombinieren? Ja, eindeutig, wenn man denn die richtige Unterkunft oder das richtige Hotel findet. Auf Snowtrex.de gibt es spezielle Angebote in Familienhotels für winterlichen Skiurlaub in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Familienfreundliche Hotels zeichnen sich unter anderem durch eine Verbindungstür zwischen Eltern- und Kinderschlafzimmer aus, aber auch durch Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, wenn die Kleinen einmal keine Lust auf Ski- oder Schlittenfahren haben. Und natürlich: Verständnis für kindliches Verhalten, sei es ein kleiner Tobsuchtsanfall auf dem Zimmer oder übermütiges Herumtollen auf den Fluren.  

Formation Schneckenschlange – im Gänsemarsch die Piste runter

Winterurlaub auf Skiern ist mit Kindern immer etwas langsamer als ohne. Das fängt schon beim Anziehen der Skisachen an. Skihose, Jacke, Brille, Mütze und Handschuhe, nichts darf fehlen. Statt schon morgens um 10 die Pisten runter rasen zu können, kann es schon mal fast bis zum Mittag dauern, bis alle startklar sind. Aber nur die Ruhe, im Urlaub braucht man keinen stressigen Zeitplan, da ist es auch in Ordnung, wenn man erst gegen Mittag auf den Hügeln ist. An der Skipiste angekommen, können die Kids in der Skischule abgegeben werden, wo sie zusammen mit anderen Kindern in die Hohe Kunst des Skifahrens oder ins Snowboarden eingewiesen werden.  Innerhalb kürzester Zeit lernen sie dort gekonnt die Anfängerhügel runter zu fahren. Und vielleicht begegnet einem die „Schneckenschlange“ sogar schon am zweiten Tag auf der regulären Piste, deutlich erkennbar an den neonfarbenen Westen, die die Kids als Skischüler ausweisen. 

Während die Kids unter der Obhut der Skilehrer stehen, können die Erwachsenen die unterschiedlichen Hänge in ihrem ganz eigenen Tempo runter sausen, inklusive Zwischenstopp auf der Alm für einen wärmenden Jagatee. Wenn die Kinder am späten Nachmittag wieder aus der Skischule abgeholt worden sind, sind sie oftmals so erschöpft, dass sie nach dem Abendessen direkt und ohne Murren einschlafen. Frische Luft und Skifahren machen eben müden. Das ist die beste Chance für Eltern, am Kamin in der Hütte oder auf dem Zimmer gemütlich zusammen zu sitzen und in trauter Zweisamkeit zu entspannen. Das ist für viele Eltern echter Luxus. Wenn dazu noch ein Hot Pot vor der Hütte steht, in den man abends steigen kann, dann ist das elterliche Glück eigentlich perfekt. Es sei denn, der Nachwuchs ist wider Erwarten doch nicht müde und möchte auch ins warme Wasser. Aber warum auch nicht, im Winterurlaub wollen alle auf ihre Kosten kommen, egal ob groß oder klein. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.