Tipps für die Wohnungssuche mit Kindern

Tipps für die Wohnungssuche mit Kindern

Für Familien ist es nicht immer einfach, eine neue Wohnung zu finden. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Und auch ein Umzug läuft selten glatt, erst recht nicht, wenn eine ganze Familie in ein neues Heim umzieht. Einer der häufigsten Gründe für den Umzug mit der Familie ist der Wunsch nach einer räumlichen Vergrößerung, nicht selten, weil nachwuchs erwartet wird oder weil die Kinder nach eigenen Zimmern verlangen. Auch weniger erfreuliche Motivationen können einen Umzug notwendig machen, zum Beispiel Schimmelbefall in der Wohnung, eine Trennung der Eltern oder eine berufliche Veränderung, die einen Wohnortwechsel mit sich bringt.

 

Auf die Suche gehen

Bei der Wohnungssuche mit Kindern sollte man sich zuerst klare Kriterien suchen. Wie viele Zimmer braucht man, wie sieht es mit Schulen und Kindertagesstätten in der näheren Umgebung aus, welche Anforderungen an die Infrastruktur hat man. Sind diese Faktoren geklärt, ist der zweite Schritt dann das Durchstöbern von Wohnungsanzeigen. Die klassische Methode in der Zeitung allerdings scheint ihre besten Zeiten weit hinter sich gelassen zu haben. Makler, Eigentümer und Mieter stellen ihre Angebote inzwischen in den meisten Fällen direkt ins Internet. Bei Immoweltfinden sich nicht nur für Großstädte wie Berlin oder Hamburg unzählige Angebote an Häusern und Wohnungen zur Miete oder zum Kauf, es gibt Anzeigen und Angebote au dem gesamten Bundesgebiet. Familien mit und ohne Kinder können hier gleichermaßen fündig werden.

 

Worauf man achten sollte

Bei den anschließenden Wohnungsbesichtigungen sollte man auf die Zimmeraufteilung achten. Bei mehr als einem Kind empfiehlt es sich, bei den Kinderzimmern auf eine gleiche bzw. ähnliche Größe zu setzen, damit es bei den Kindern nicht zu Streitigkeiten kommt. Oder man bespricht mit den kleinen im Voraus, ob nicht vielleicht eines der Kinder lieber ein kleines Zimmer hat. Je kleiner das Zimmer, desto weniger muss man aufräumen. Auch sollte die Wohnung in Sachen Größe den Ansprüchen in den kommenden Jahren genügen. Es kommt immer wieder vor, dass Vermieter nicht an Familien mit Kindern vermieten möchten. Das erschwert die Suche für Familien zum Teil erheblich, ist aber rechtlich nicht zu ändern. Um sich unnötige Besichtigungen zu sparen, sollten Eltern bereits beim vereinbaren des Besichtigungstermins erwähnen, dass es sich um eine Familie mit Kindern handelt.

 

Kinderfreundliches Umfeld gesucht

Ist das für den Vermieter kein Problem, bringt man den Nachwuchs am besten mit zur Besichtigung. Zum einen können die Kinder die Wohnung sehen und beurteilen, zum anderen kann der Vermieter die Kinder kennen lernen und sich davon überzeugen, dass Kinder keine Störenfriede sondern eine echte Bereicherung sind. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich nach der Mieterstruktur im Haus fragen. Leben mehrheitlich ältere Menschen im Haus, kann das zu Spannungen führen, muss es aber nicht. Leben bereits Familien mit Kindern im Haus, ist das ein Zeichen für ein kinderfreundliches Haus. Alles in allem geht es darum, ein Objekt zu finden, was den eigenen Ansprüchen genügt, allen Familienmitgliedern gefällt und in seinem Umfeld alle nötigen Kriterien wie Schule, Arbeit, Einkaufen und Nachbarn zufrieden stellend abdeckt.  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.